Weingut Lisa Bunn ∼ Rheinhessen

2011 war ihr erster Jahrgang und bereits der 2012er verschaffte ihr die erste Traube im Gault Millau WeinGuide. Lisa Bunn ist wirklich ein Phänomen. Die rheinhessische Weinkönigin des Jahres 2008 übernahm 2011 die Zügel des elterlichen Weingutes in Nierstein und ging sofort mit voller Kraft voraus.

Ihre Eltern waren dabei ganz und gar auf ihrer Seite und so wurde das Weingut auch kurzerhand in „Weingut Lisa Bunn“ umbenannt. Dass Lisa Bunn die Vorleistungen ihres Vaters nicht nur halten sondern sogar noch ausbauen kann, beweisen ihre erstklassigen Kreationen.

Infos zum Weingut: http://www.belvini.de/Weingut-Lisa-Bunn

Lisa Bunn „Lis’chens Müller“ Müller Thurgau trocken 2013

aktion1Mit „Lis’chens Müller“ bringt Lisa Bunn ihre ganz eigene Interpretation des Müller Thurgau in die Flasche. Der Wein zeigt sich hellgelb mit klaren Reflexen im Glas und präsentiert ein Bukett mit vielerlei Äpfeln und Birnen. Stachelbeere, ein Hauch Kiwi und Nuancen von weißen Blüten runden den Eindruck ab

Geschmacklich begeistert „Lis’chens Müller“ mit citrischen Aromen und einer filigranen, mineralischen Struktur. Ein Müller Thurgau für viele Gelegenheiten.

  • BELViNi.DE 2014: 87 Punkte für 2013

Corte Giara „Valpolicella Ripasso“ DOC 2012

aktion1Der Corte Giara „Valpolicella Ripasso“ zeigt sich mit tiefem und facettenreichem Rubinrot und purpurnen Reflexen im Glas. Die Nase dieses Veneto-Klassikers duftet verführerisch nach roten Beeren, reifen Schwarzkirschen, Pflaumen und allerlei weiteren dunklen Früchten. Süßlich-winterliche Gewürze wie Zimt, Gewürznelke und ein Hauch Kardamom gesellen sich hinzu.

Am Gaumen erfreut der Corte Giara „Valpolicella Ripasso“ mit süffigem Geschmack, spritziger Fruchtsäure, großer Fruchtfülle, reifen Tanninen und zartem Schmelz. Die Extraportion Amarone-Trester, Merkmal der Ripasso-Weine, lässt ihn noch einmal richtig durchstarten und fruchtbetont nachhallen.

  • BELViNi.DE 2014: 90 Punkte für 2012
  • Mundus Vini: Gold für 2010

VDP Meyer-Näkel ∼ Ahr

Es war eine der besten Entscheidungen der deutschen Weinwelt, als Werner Näkel seinen Lehrerberuf an den Nagel hängte und stattdessen Winzer wurde. Er stellte schon in den 80er Jahren auf trockene Rotweine aus dem Barrique um und prägte mit seinem Stil die ganze Ahr-Region.

Werner Näkel besann sich damals der Methoden seines Großvaters und ließ die Weine lange auf der Maische liegen. Das intensive Produkt seiner Arbeit gelangt anschließend in Barriques zur Vollendung. Damals war er ein Pionier, heute ist die Ahr berühmt für Spät- und Frühburgunder dieses Stils. Seine Begeisterung für Wein hat Werner Näkel mittlerweile an seine beiden Töchter weitergegeben, die mit Leidenschaft und Kompetenz in seine Fußstapfen treten.

Infos zum Weingut: http://www.belvini.de/Weingut-Meyer-Näkel

Castello Banfi „ASKA“ Bolgheri DOC 2012

aktion1Der Castello Banfi „ASKA“ zeigt sich mit rubinrotem Glanz und seidigen, karminroten Reflexen im Glas. Das Bukett duftet komplex und vielschichtig nach roten und schwarzen Beeren. Ein Hauch Pflaumenkompott, Tabakblatt, Nougat, Bitterschokolade und dezente Röstaromen ergänzen.

Am Gaumen begeistert der Castello Banfi „ASKA“ mit vollem, weichem und hocharomatischem Geschmack, eleganten Tanninen und intensiver Fruchtigkeit. In Verbindung mit den Fruchtnoten der Nase klingen gerade die dunklen Beeren in Finale lange nach.

  • BELViNi.DE 2013: 90 Punkte für 2012
  • Robert Parker:: 92+ Punkte für 2010
  • I Vini di Veronelli:: 93 Punkte & 3 Sterne für 2010
  • James Suckling: 92 Punkte für 2010

Dazu passt: Tomahawk Steak

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Hauptgericht für 4 Personen von Kochmonster-Herausgeber Peter Wagner

Trockenreifung beim Rindfleisch, inzwischen als „Dry aged“ Garant vor allem für herrliche Handelsspannen zwischen Tierzüchter und Steakliebhaber, ist im Grunde ziemlich alter Käse. Wie seit jeher bei der Milchveredelung zu Stilton, Gorgonzola oder Camembert, warteten früher die Schlachter mit der Weiterverarbeitung ihrer Rinderhälften gern noch ein bisschen, ließen die Metzger ihre Rinderrücken am Knochen ein paar Wochen in kühlem, gut belüfteten Räumen hängen, bis das Fleisch außenherum dunkelbraun-trocken ist.

Das Kochrezept finden Sie auf Peter Wagners Kochmonster.de