Schreckbichl Pfefferer Goldmuskateller

Schreckbichl „Pfefferer“ – köstlicher Goldmuskateller aus Südtirol

„Viel besser als der gelbe Muskateller verhält sich (…) der italienische Muskateller, auch weißgelber Muskateller, und in der Bozner Gegend Pfeffertraube genannt.“
August Wilhelm von Babo und Edmund Mach: Handbuch des Weines und der Kellerwirschaft (1893).

Bei diesem Zitat denken wir sofort an einen: den Schreckbichl „Pfefferer“ Goldmuskateller – der würzig-aromatische Platzhirsch der Kellerei Schreckbichl.

Gemeint ist jene autochthone weiße Rebsorte, die wir heute als Moscato Giallo oder Goldmuskateller kennen. Sie gehört zur „Großfamilie“ der Muskateller. Insbesondere in Südtirol ist der Goldmuskateller ein alteingesessener und bedeutender Lokalmatador, fest in der regionalen Weinkultur verankert.

Ein Schatz von alten Reben

1979 brachte die Kellerei Schreckbichl die ersten Flaschen ihres Weines „Pfefferer“ heraus – aus Trauben von alten Goldmuskateller-Reben. „Woher der Name ‚Pfefferer‘ kommt, ist nicht bekannt“, schreiben die Genossenschaftler in ihrem Magazin, „die Traube wurde im Südtiroler Volksmund schon immer so genannt. Vermutlich wegen der würzigen Aromatik, welche an Pfeffer erinnert.“ Nun gut: wenn dem so sei, dann hätte sich die Kellerei den ‚Volksmund‘ namensrechtlich schützen lassen. Pfiffige Südtiroler Konkurrenten tauften ihre Goldmuskateller daraufhin „Pfeffferer“ mit einem zusätzlichen „f“ – was ihnen auf Dauer aber auch nicht half.

Schreckbichl Pfefferer

„Oft kopiert – nie erreicht“

Dabei kann uns das eigentlich völlig egal sein: ob „die Pfefferer-Traube“ eine besondere Spielart des Muskatellers darstellt – oder ob wir es mit dem Goldmuskateller zu tun haben, der ja ebenfalls besonders und einzigartig und typisch für die Region ist. Aus dieser besonderen und einzigartigen und typischen Rebe, wie auch immer sie heißt, stellt Schreckbichl seinen einzigartigen Wein namens „Pfefferer“ her. Und der begeistert mit frischer Frucht, schöner Säure und rassiger Würze – so viel Charakter vermag tatsächlich nicht jeder herkömmliche Muskateller-Wein entwickeln! Und so haben die Schreckbichl-Weinmacher durchaus recht, wenn sie stolz feststellen: „Oft kopiert – nie erreicht“. Auf das Endprodukt bezogen, das sich köstlich in unser Glas ergießt.

Im Volksmund

Spätestens, wenn wir den ersten Schluck genommen haben, befindet sich der „Pfefferer“ – wortwörtlich – „in Volkes Mund“.

In aller Munde ist der Pfefferer von Schreckbichl übrigens auch in Russland. Wo man gewiss nicht auf die Idee käme, die „f“ auf dem Etikett zu zählen. Nein: Die Russen sind deshalb so verrückt nach diesem Wein, weil er ihnen schmeckt.
Geht uns genauso…

  • belvini weinversand