Kornell Gewürztraminer „Damian“ DOC ~ ein beeindruckender Wein aus Südtirol

Die Zeit der Messen und Präsentationen liegt hinter uns – eine Zeit der Prüfung für viele Winzer und ihre Weine, auch für so gestandene Betriebe wie Kornell. Doch, wie sollte es anders sein, am Ende heißt es: Prüfung bestanden! Alle lieben die neuen 2016er Weißweine aus Südtirol und ganz besonders den Kornell Gewürztraminer „Damian“ DOC.

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Schreckbichl Pfefferer Goldmuskateller – he’s back!

Der Pfefferer, unser fescher Südtiroler und seit Jahren absoluter Kundenliebling, er ist zurück und wie wir finden noch besser als je zuvor! Noch einen Tick spritziger, noch etwas eleganter, noch etwas aromatischer als seine Vorgänger kommt der brandneue 2016er Jahrgang des Schreckbichl Pfefferer Goldmuskateller IGP daher.

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Kelleriegenossenschaft Erste + Neue ~ Erste Klasse, Neue Weine

Erste und Neue Kellereigenossenschaft Kaltern

Kaum ein Weingutname im schönen Südtirol beschränkt sich so sehr auf das Wesentliche, wie „Erste + Neue“. Der Zusammenschluss aus Erster und Neuer Kellereigenossenschaft Kaltern kann bereits auf über 20 Jahre gemeinsame Weinerzeugung und 150 Jahre selbst gesammelte Erfahrung zurückblicken. Bei Erste + Neue kann man aber auch an die Weine denken, denn sie sind immer erstklassig und immer gibt es etwas Neues.

Erste + Neue Lagrein RoséHier in Südtirol, am wunderschönen Kalterer See inmitten des faszinierend warmen Mikroklimas des Etsch-Tals, gehört Erste + Neue zu den besonders vielversprechenden Weinerzeugern, hat man sich doch sowohl auf all die klassischen Rebsorten der Region, als auch auf internationale Klassiker, wie Cabernet Sauvignon oder Chardonnay spezialisiert.

Aktuell sorgen bereits die neuen Weine der Basislinie für Viel Spaß im Glas und zeigen was für ein toller Jahrgang 2012 war. Egal ob feinwürziger Pinot Grigio, betörend exotischer Gewürztraminer oder elegant-aristokratischer Weißburgunder, hier findet man für jeden Geschmack das Passende.

Erste + Neue AnthosNeu hinzugekommen sind hingegen der herrlich waldfruchtige Lagrein Rosé und mit dem Erste + Neue Anthos auch der erste Süßwein der Kellerei. Für den traumhaft facettenreichen Anthos verschnitten die Kellermeister Goldmuskateller, Gewürztraminer und Sauvignon Blanc zu einer außergewöhnlichen Cuvée. Definitiv einer der besten Süßweine aus Südtirol, die wir kennen.

Die Manincor Lagen ~ Panholzer und Keil

Panholzer. Ein Südosthang mit Seeblick, das Wärmste Südtirols Weinberge zu bieten haben. Keil. Der älteste unter den Weinbergen von Manincor.

Panholzer. Unsere Seelage bildet mit ihren kräftigen Lehmböden auf Kalkschotter die Basis für den Weinguts-Rotwein. Lagrein, Merlot und Cabernet reifen hier zu intensiven Weinen mit Schmelz, die sich in unserem Réserve del Conte vereinen.

Keil. Ein historischer Weinberg, der schon seit dem 17. Jahrhundert als Toplage bekannt ist. Manincor pflegt hier im Pergolasystem 30 bis 100 Jahre alten Vernatschrebstöcke und erneuert nur alle 10 Jahre ein Zehntel der Rebanlage. Der empfindliche Vernatsch entwickelt sich hier zu spezieller Ausdrucks-stärke. Nie verliert er dabei aber seine Eleganz.

Die Manincor Lagen ~ Mazzon und Leiten

Mazzon. Vier Hektar sind in dieser einmaligen Lage mit Pinot Noir für den Manincor Blauburgunder Mason und der Selektion alter Reben Masin di Mason bestockt. Leiten. Eine sehr steile Hanglage mit extremer Sonnenexposition für den Moscato Giallo.

Mazzon. Auf einer leicht nach Süden geneigten Terrasse stehen unsere Pinot Noir-Stöcke in Nord-Süd-Richtung. So können die Trauben perfekt reifen. Sie werden einerseits von der Sonne von morgens bis abends verwöhnt und andererseits vom Nordwind am Morgen und vom Südwind am Nachmittag durchlüftet. Der eiszeitliche Moränenboden ist zudem Garant für Wachstumsharmonie. Niedrigste Erträge durch kleine Trauben und Beeren machen kein Ausdünnen notwendig. Ein echter Grand Cru-Weinberg, der sich in den Manincor Weinen mit all seiner Individualität ausdrückt.

Leiten. 100 % Gefälle, nach Süden und Südwesten abfallend, bilden die Besonderheit dieser Extremlage. Hier reift der Gelbe Muskateller zur wirklichen Aromareife, goldig und ohne vegetale Noten. Dies ist die Voraussetzung um diese interessante Sorte als feinen Wein trocken auszubauen.

Die Manincor Lagen ~ Campan

Campan. Das herrschaftliche Renaissanceschloss Campan in Kaltern ist seit 1850 im Besitz der Grafen Enzenberg und derzeit der Stammsitz der Familie.

Innerhalb der Schlossmauern befinden sich die höchst gelegenen Manincor Weinberge auf rund 500 m Meereshöhe. Die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht in der Reifezeit prägen einen besonders fruchtbetonten Charakter in den hier angebauten Weinen.

Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Pinot Noir bauz Manincor auf Campan an, um unsere großen Lagenweine Eichhorn, Lieben Aich und Mason in Frucht und Rasse zu stärken.

Die Manincor Lagen ~ Lieben Aich

Lieben Aich. Heimat der großen Manincor-Weißweine. Drei Rebsorten – Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon – drucken sich in diesen „Großen Lagen“ aus.

Der vulkanische Porphyr prägt unseren Weinberg Lieben Aich. Mittels lehmigem Quarzsand sind die Rebwurzeln mit dem Porphyrgestein verbunden und ziehen daraus eine Vielfalt an Mineralien. Die Manincor Weißweine bekommen dadurch eine einzigartige Würzigkeit, die ihnen Finesse, aber auch besondere Langlebigkeit beschert.

Die Manincor Lagen ~ Manincor

Manincor, das Herz unseres Betriebes: der historische Ansitz aus dem Jahr 1608 mit seinem unterirdischen Kellerneubau liegt inmitten der besten Rotweinlagen von Manincor.

Manincors eiszeitlicher Moränenschutthügel mit seinen leicht nach Süden abfallenden Weinbergen bietet die besten Voraussetzungen für große Rotweine. Dolomitischer Kalkschotter, durchzogen von vulkanischem Granit, Porphyr, Quarz und Basalt bilden die mineralische Basis. Sandiger Lehm gibt die notwendige Kraft für Ausdrucksstärke und Schmelz.

Unser 12 ha großer Manincor-Weinberg liegt, einem burgundischen Clos gleich, hinter historischen Begrenzungsmauern. In feinster Abstimmung mit Exposition und Bodenbeschaffenheit ist jede Parzelle mit der für unsere Top-Cuvées optimalen Rebsorte bepflanzt. Aus diesen Hängen zwischen 230 und 300 m über dem Meer kommen Castel Campan und Cassiano.

Manincor ~ Nachrichten aus dem Weinberg

Helmuth Zozin, Dirketor auf dem Weingut Manincor über das Wein-Jahr 2011 bei Manincor:

Nach einem normalen Winter mit Kälte, Schnee und allem was dazugehört, sind wir mit guter Boden-feuchtigkeit ins Vegetationsjahr gestartet. Außerordentlich milde Temperaturen im März und April ermöglichten einen extrem frühen Austrieb mit mehr als 2 Wochen Vorsprung auf ein Normaljahr. Auch der Mai war überdurchschnittlich warm und sonnenreich, bereits Mitte des Monats standen die Reben in der Blüte. Juni und Juli waren für den Vegetationsverlauf optimal mit ausreichend Regen und nicht zu heißen Temperaturen. Leider war auch 2011 wieder in einigen Lagen Hagel dabei. Mit unserer bewährten Methode nach dem Hagelschlag Kamillentee zu spritzen, konnten sich die Reben bis zur Ernte vollkommen erholen. 10% Mengeneinbuße mussten wir allerdings hinnehmen. Erst Ende Juli setzte der Hochsommer ein, dafür aber heftig mit Sonne pur, konstanten Tagestemperaturen von über 30°C und Spitzen bis zu 35°C. Die Reifezeit im August war sehr sonnig – an sich optimal, aber die Reben litten unter der Trockenheit. Auch hier setzten wir unser Antistressmittel, die Kamille, als Tee ein. Die Reben bekommen dadurch mehr Ausgleichskraft.

Was für ein Herbst! Das stabile Hochdruckwetter mit meist strahlendem Sonnenschein setzte sich während der ganzen Lesezeit fort. So einen goldenen Herbst erhofft man sich als Winzer vor jeder Ernte, und wenn er nach Jahren auch wirklich einmal Realität ist, will man ihn natürlich auch nutzen.

Die zwei Wochen Vorsprung auf ein Normaljahr blieben uns bis zur Lese erhalten. Vom 29. August bis zum 17. Oktober und mit 50 Lesetagen hatten wir nicht nur eine sehr frühe sondern auch eine extrem lange Erntezeit. Wir konnten Lage für Lage ohne Stress und Hektik genau dann lesen, wenn die Trauben optimal reif waren. Wir hatten auch Zeit, jede vom Hagel getroffene oder sonst beschädigte Beere und jede nicht ausgereifte Beere auszusondern.

In den ersten drei Wochen der Lese, als es mit Tageshöchsttemperaturen von über 30°C besonders heiß war, haben wir nur morgens von 6 bis 12 Uhr gelesen. Der Grund dafür ist, dass die Weißweintrauben mit Temperaturen unter 15°C auf die Presse kommen sollen, aber auch die Roten sollten 20°C nicht überschreiten. Das ist für die Frucht der Weine enorm wichtig, denn gerade die Verarbeitung der Trauben ist ein heikler Vorgang, bei dem man viel Qualität verlieren kann. Der Erfolg dieser Maßnahme zeigt sich jetzt in den Jungweinen. Sie sind ausdrucksstark und breitschultrig, keineswegs wirken sie fett und plump.

An Komplexität haben die Manincort Weißweine mit dem Jahrgang 2011 weiter zugelegt, auch weil wir mittlerweile fast alle Fässer spontan vergären lassen. Den natürlichen Hefen zu vertrauen ist immer mit höherem Risiko verbunden. Man kontrolliert zwar täglich, aber eigentlich gibt man das Weinmachen sozusagen aus der Hand. Die Gärungen sind dadurch meist sehr langsam und dauern oft bis in den Dezember hinein. So entwickeln die Weine aber eine komplexe Finesse, die mit Reinzuchthefen kaum möglich ist.

Mitte September haben wir mit der Ernte sogar ein wenig innege-halten und einige Tage pausiert um die Rotweine mit perfekter Tanninreife einzuholen. Vernatsch, Merlot, Lagrein, Tempranillo, Syrah, Cabernet Franc, Petit Verdot, Cabernet Sauvignon, konnten wir Sorte für Sorte und Weinberg für Weinberg, individuell zum richtigen Zeitpunkt in den Keller bringen. Die Rotweine haben alle Voraussetzungen um sich hervorragend zu entwickeln.
Intensive reife Fruchtaromen prägen das Bouquet und dichter Gerbstoff von feinkörniger Textur das Mundgefühl. Sie sind harmonisch und elegant, obwohl ihr Alkoholgehalt eigentlich etwas höher ist als wir es uns wünschen.

Feinstes Trinkvergnügen. Das Warten auf die Süßweinlese ist bei uns immer besonders spannend, da wir untypisch für Südtirol und Italien eine richtig späte Lese machen. Man weiß vorher nie, was passiert. Es besteht immer das Risiko alles zu verlieren, aber meist lohnt es sich. Dieses Jahr haben wir die Petit Manseng Trauben für den Le Petit fünf Tage vor Weihnachten gelesen. Nicht ganz so konzentriert wie in den letzten drei Jahren, als wir Mitte Jänner geerntet haben, dafür aber komplett frei von Botrytis. Wenn auch im Keller alles optimal läuft, sollte die Gärung zwischen 10 und 11 Grad Alkohol von selbst aufhören und ein Restzucker von 170 bis 180 Gramm je Liter verbleiben. Ich erwarte mir einen fruchtgeprägten Süßwein mit einem Säure-Süßespiel, das feinstes Trinkvergnügen bereitet.

Dieser Herbst war für das gesamte Manincor-Team eine Freude. Es war so viel Arbeit wie immer aber stressfrei und ohne Hektik – gut für die Weine und gut für uns. Wir fanden auch schon während der Ernte Zeit, für das nächste Jahr die Weichen zu stellen. Kamillentee-spritzung, Kompoststreuung, Bodenbearbeitung und Begrünung folgten unmittelbar auf die Lese. Das ist die beste Voraussetzung für eine gute Winterruhe und viel Vitalität im nächsten Frühjahr.

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