Die Manincor Lagen ~ Mazzon und Leiten

Mazzon. Vier Hektar sind in dieser einmaligen Lage mit Pinot Noir für den Manincor Blauburgunder Mason und der Selektion alter Reben Masin di Mason bestockt. Leiten. Eine sehr steile Hanglage mit extremer Sonnenexposition für den Moscato Giallo.

Mazzon. Auf einer leicht nach Süden geneigten Terrasse stehen unsere Pinot Noir-Stöcke in Nord-Süd-Richtung. So können die Trauben perfekt reifen. Sie werden einerseits von der Sonne von morgens bis abends verwöhnt und andererseits vom Nordwind am Morgen und vom Südwind am Nachmittag durchlüftet. Der eiszeitliche Moränenboden ist zudem Garant für Wachstumsharmonie. Niedrigste Erträge durch kleine Trauben und Beeren machen kein Ausdünnen notwendig. Ein echter Grand Cru-Weinberg, der sich in den Manincor Weinen mit all seiner Individualität ausdrückt.

Leiten. 100 % Gefälle, nach Süden und Südwesten abfallend, bilden die Besonderheit dieser Extremlage. Hier reift der Gelbe Muskateller zur wirklichen Aromareife, goldig und ohne vegetale Noten. Dies ist die Voraussetzung um diese interessante Sorte als feinen Wein trocken auszubauen.

Die Manincor Lagen ~ Campan

Campan. Das herrschaftliche Renaissanceschloss Campan in Kaltern ist seit 1850 im Besitz der Grafen Enzenberg und derzeit der Stammsitz der Familie.

Innerhalb der Schlossmauern befinden sich die höchst gelegenen Manincor Weinberge auf rund 500 m Meereshöhe. Die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht in der Reifezeit prägen einen besonders fruchtbetonten Charakter in den hier angebauten Weinen.

Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Pinot Noir bauz Manincor auf Campan an, um unsere großen Lagenweine Eichhorn, Lieben Aich und Mason in Frucht und Rasse zu stärken.

Die Manincor Lagen ~ Lieben Aich

Lieben Aich. Heimat der großen Manincor-Weißweine. Drei Rebsorten – Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon – drucken sich in diesen „Großen Lagen“ aus.

Der vulkanische Porphyr prägt unseren Weinberg Lieben Aich. Mittels lehmigem Quarzsand sind die Rebwurzeln mit dem Porphyrgestein verbunden und ziehen daraus eine Vielfalt an Mineralien. Die Manincor Weißweine bekommen dadurch eine einzigartige Würzigkeit, die ihnen Finesse, aber auch besondere Langlebigkeit beschert.

Die Manincor Lagen ~ Manincor

Manincor, das Herz unseres Betriebes: der historische Ansitz aus dem Jahr 1608 mit seinem unterirdischen Kellerneubau liegt inmitten der besten Rotweinlagen von Manincor.

Manincors eiszeitlicher Moränenschutthügel mit seinen leicht nach Süden abfallenden Weinbergen bietet die besten Voraussetzungen für große Rotweine. Dolomitischer Kalkschotter, durchzogen von vulkanischem Granit, Porphyr, Quarz und Basalt bilden die mineralische Basis. Sandiger Lehm gibt die notwendige Kraft für Ausdrucksstärke und Schmelz.

Unser 12 ha großer Manincor-Weinberg liegt, einem burgundischen Clos gleich, hinter historischen Begrenzungsmauern. In feinster Abstimmung mit Exposition und Bodenbeschaffenheit ist jede Parzelle mit der für unsere Top-Cuvées optimalen Rebsorte bepflanzt. Aus diesen Hängen zwischen 230 und 300 m über dem Meer kommen Castel Campan und Cassiano.

Manincor ~ Nachrichten aus dem Weinberg

Helmuth Zozin, Dirketor auf dem Weingut Manincor über das Wein-Jahr 2011 bei Manincor:

Nach einem normalen Winter mit Kälte, Schnee und allem was dazugehört, sind wir mit guter Boden-feuchtigkeit ins Vegetationsjahr gestartet. Außerordentlich milde Temperaturen im März und April ermöglichten einen extrem frühen Austrieb mit mehr als 2 Wochen Vorsprung auf ein Normaljahr. Auch der Mai war überdurchschnittlich warm und sonnenreich, bereits Mitte des Monats standen die Reben in der Blüte. Juni und Juli waren für den Vegetationsverlauf optimal mit ausreichend Regen und nicht zu heißen Temperaturen. Leider war auch 2011 wieder in einigen Lagen Hagel dabei. Mit unserer bewährten Methode nach dem Hagelschlag Kamillentee zu spritzen, konnten sich die Reben bis zur Ernte vollkommen erholen. 10% Mengeneinbuße mussten wir allerdings hinnehmen. Erst Ende Juli setzte der Hochsommer ein, dafür aber heftig mit Sonne pur, konstanten Tagestemperaturen von über 30°C und Spitzen bis zu 35°C. Die Reifezeit im August war sehr sonnig – an sich optimal, aber die Reben litten unter der Trockenheit. Auch hier setzten wir unser Antistressmittel, die Kamille, als Tee ein. Die Reben bekommen dadurch mehr Ausgleichskraft.

Was für ein Herbst! Das stabile Hochdruckwetter mit meist strahlendem Sonnenschein setzte sich während der ganzen Lesezeit fort. So einen goldenen Herbst erhofft man sich als Winzer vor jeder Ernte, und wenn er nach Jahren auch wirklich einmal Realität ist, will man ihn natürlich auch nutzen.

Die zwei Wochen Vorsprung auf ein Normaljahr blieben uns bis zur Lese erhalten. Vom 29. August bis zum 17. Oktober und mit 50 Lesetagen hatten wir nicht nur eine sehr frühe sondern auch eine extrem lange Erntezeit. Wir konnten Lage für Lage ohne Stress und Hektik genau dann lesen, wenn die Trauben optimal reif waren. Wir hatten auch Zeit, jede vom Hagel getroffene oder sonst beschädigte Beere und jede nicht ausgereifte Beere auszusondern.

In den ersten drei Wochen der Lese, als es mit Tageshöchsttemperaturen von über 30°C besonders heiß war, haben wir nur morgens von 6 bis 12 Uhr gelesen. Der Grund dafür ist, dass die Weißweintrauben mit Temperaturen unter 15°C auf die Presse kommen sollen, aber auch die Roten sollten 20°C nicht überschreiten. Das ist für die Frucht der Weine enorm wichtig, denn gerade die Verarbeitung der Trauben ist ein heikler Vorgang, bei dem man viel Qualität verlieren kann. Der Erfolg dieser Maßnahme zeigt sich jetzt in den Jungweinen. Sie sind ausdrucksstark und breitschultrig, keineswegs wirken sie fett und plump.

An Komplexität haben die Manincort Weißweine mit dem Jahrgang 2011 weiter zugelegt, auch weil wir mittlerweile fast alle Fässer spontan vergären lassen. Den natürlichen Hefen zu vertrauen ist immer mit höherem Risiko verbunden. Man kontrolliert zwar täglich, aber eigentlich gibt man das Weinmachen sozusagen aus der Hand. Die Gärungen sind dadurch meist sehr langsam und dauern oft bis in den Dezember hinein. So entwickeln die Weine aber eine komplexe Finesse, die mit Reinzuchthefen kaum möglich ist.

Mitte September haben wir mit der Ernte sogar ein wenig innege-halten und einige Tage pausiert um die Rotweine mit perfekter Tanninreife einzuholen. Vernatsch, Merlot, Lagrein, Tempranillo, Syrah, Cabernet Franc, Petit Verdot, Cabernet Sauvignon, konnten wir Sorte für Sorte und Weinberg für Weinberg, individuell zum richtigen Zeitpunkt in den Keller bringen. Die Rotweine haben alle Voraussetzungen um sich hervorragend zu entwickeln.
Intensive reife Fruchtaromen prägen das Bouquet und dichter Gerbstoff von feinkörniger Textur das Mundgefühl. Sie sind harmonisch und elegant, obwohl ihr Alkoholgehalt eigentlich etwas höher ist als wir es uns wünschen.

Feinstes Trinkvergnügen. Das Warten auf die Süßweinlese ist bei uns immer besonders spannend, da wir untypisch für Südtirol und Italien eine richtig späte Lese machen. Man weiß vorher nie, was passiert. Es besteht immer das Risiko alles zu verlieren, aber meist lohnt es sich. Dieses Jahr haben wir die Petit Manseng Trauben für den Le Petit fünf Tage vor Weihnachten gelesen. Nicht ganz so konzentriert wie in den letzten drei Jahren, als wir Mitte Jänner geerntet haben, dafür aber komplett frei von Botrytis. Wenn auch im Keller alles optimal läuft, sollte die Gärung zwischen 10 und 11 Grad Alkohol von selbst aufhören und ein Restzucker von 170 bis 180 Gramm je Liter verbleiben. Ich erwarte mir einen fruchtgeprägten Süßwein mit einem Säure-Süßespiel, das feinstes Trinkvergnügen bereitet.

Dieser Herbst war für das gesamte Manincor-Team eine Freude. Es war so viel Arbeit wie immer aber stressfrei und ohne Hektik – gut für die Weine und gut für uns. Wir fanden auch schon während der Ernte Zeit, für das nächste Jahr die Weichen zu stellen. Kamillentee-spritzung, Kompoststreuung, Bodenbearbeitung und Begrünung folgten unmittelbar auf die Lese. Das ist die beste Voraussetzung für eine gute Winterruhe und viel Vitalität im nächsten Frühjahr.

Ähnliche Weinsuchbegriffe:

  • weinberg

Elena Walch Weine ~ Südtirol Italien

Wenn Elena Walch über Qualität spricht dann hört man Sätze wie: „Guter Wein wächst nicht von selbst!“. Dass das nicht einfach nur so daher geredet ist, zeigen ihre Weine. Seit 1985 widmet Elena Walch sich ausschließlich und mit großem Einsatz den eigenen Weinbergen.
So hat die Quereinsteigerin Elena Walch die beiden Südtiroler Cru-Lagen Castel Ringberg und Kastelaz, beide im Alleinbesitz der Familie Walch, in den letzten Jahren kompromisslos umgekrempelt. Stück für Stück musste die mit Vernatsch bepflanzte Pergola den modernen Guyot-Anlagen mit Rebsorten wie Chardonnay, Sauvignon Blanc, Cabernet und Merlot weichen.
Geringe Erträge, gesundes Lesegut und schonender Ausbau mit äußerst gezieltem Einsatz von Holz erbringen geschliffene, fruchtige und elegante Weißweine von Elena Walch mit feiner Sortenstilistik, sowie gehaltvolle und harmonische Rotweine.

2010er Terlaner von der Cantina Terlan in Südtirol

Wein-Schlagworte: Cantina Terlan, Frühlingswein, Spargel-Partner

Der Cantina Terlan Terlaner Bianco DOC ist eine Cuvée aus Weissburgunder, Welschriesling und Sauvignon Blanc präsentiert sich hellgelb in der Farbe, mit grünlichen Reflexen. Sie besticht durch einen blumigen und fruchtigen Duft, mit Anklängen von tropischen Früchten und Äpfeln. Erkennen lässt sich beim Cantina Terlan Terlaner Bianco DOC zudem eine zarte Hefenote, die diesen kräftigen und harmonischen Terlaner wunderbar abrundet.

Bewertungen & Awards:

  • Guide l’Espresso: 4 Gläser für 2007
  • Wine-Spectator: 90 Punkte für 2008
  • jedes Jahr Top bewertet! – unser Tip zum Spargel!

http://www.belvini.de/Cantina-Terlan-Terlaner

WEINxEINS – Weinregion Südtirol

Trentino – Südtriol:
Es ist das nördlichste Wein-Anbaugebiet in Italien. Die Doppelregion besitzt eine Rebfläche von ca. 15.000 Hektar. Von 1972 an besteht Trentino-Südtirol aus den autonomen Provinzen Trento und Bozen.

Die Winzer aus Trentino-Südtirol produzieren eine riesige Vielfalt an hervorragenden Weinen. Trentino-Südtirol ist die Wein-Region in Italien, in der der DOC-Anteil bei Wein am höchsten ist. Durch das milde Klima des Mittelmeers können in Trentino-Südtirol fast alle roten und weißen Rebsorten angepflanzt werden.

Wir führen viele wunderbare südtiroler Weine

Pfefferer Goldmuskateller – Weingut Schreckbichl

Der Pfefferer von der südtiroler Colterenzio Schreckbichl überrascht im neuen Jahrgang 2010 den geneigten Weinliebhaber
durch seine elegante, spritzig jugendliche und besonders fruchtige Art. Der Pfefferer-Wein versprüht Frühlingsaromen! Die blumigen Fruchtaromen werden von Pfirsich, Mandarine, Himbeeren etwas Minze und mineralischen Noten dominiert. Der Colterenzio Pfefferer 2010 weist zudem einen Hauch von Muskat und Rosenblättern auf.Am Gaumen begeistert dieser Weisswein aus Südtirol mit einem vollmundigen, frischen und facettenreichen Geschmack. Für uns leutet der Pfefferer jedes Jahr den Beginn der Spargelzeit ein.

Ein blitzsauberer Südtiroler! Ein Wein, der Spaß macht und die Vorfreude auf das 2. Glas weckt. Noch lange nach dem Trinken, verweilt der angenehme Geschmack des Goldmuskatellers auf der Zunge.

 

 

Weingut Schreckbichl – Südtirol / Italien

 Wer der Authentizität und Originalität der südtiroler Schreckbichl Weine auf den Grund geht, der stößt auf Geschäftsführer Luis Raifer – seit 1979 Pionier und Schrittmacher der Kellerei Schreckbichl. „Zurück zu den Wurzeln“ lautet seine Maxime im Weinbau, und er möchte damit den Blick auf das Besondere, Typische, Eigenwillige der Schreckbichler Weine lenken.

Wein – so ist man in der „Kellerei Schreckbichl überzeugt – muss als Kulturgut in das Bewusstsein der Weinbauern und Weintrinker rücken. Schreckbichler Wein ist ein Plädoyer für authentischen Genuss. Er ist Botschafter der Menschen, die ihn pflegen und erzeugen. Und er hat vor allem ein Ziel: Mit Freude und Genuss getrunken zu werden.