Weingut Rottensteiner – Wein auf rotem Stein

Heute dürfen wir Ihnen ein neues Weingut aus Italien vorstellen: Weingut Rottensteiner – Wein auf rotem Stein


Die alteigesessene Südtiroler Winzerfamilie Rottensteiner führt (wie passend!) das Terroir im Namen: Auf „rotem Stein“ – dem für die Gegend typischen Porphyr – wachsen ihre Reben.

Großvater Hans Rottensteiner verwirklichte 1956 seinen Lebenstraum vom eigenen Wein – und gründete das Weingut. Ein Traum, der bis heute in der Familie weiterlebt: Inzwischen führen Sohn Toni und Enkel Hannes die Geschicke der Kellerei, unterstützt von „den Frauen der Familie“.

Seit sich Hannes hauptsächlich als Kellermeister einbringt, kann sich Toni mehr um den Weinbau kümmern. Die ‚Vaterrolle‘ übernimmt er dabei auch im Weinberg:  “Der Wein ist für mich wie ein kleines Kind. Er muss stets umsorgt werden, damit er bestmöglichst heranreift und mit Stolz und Freude abgefüllt werden kann.“

Familienbetrieb der dritten Generation

Hannes war schon als Kind von dem verbotenen – und wohl gerade deshalb so erstrebenswerten – Getränk fasziniert. Das Studium lieferte dann zwar „nüchterne“ und ganz natürliche Erklärungen für so manches Wunder – sorgte allerdings keineswegs für „Ernüchterung“ bei dem jungen Mann. Im Gegenteil: die spannende Welt der Weine hat ihn „gepackt“ und nie mehr losgelassen. Und gegen „Nüchternheit“ hilft beim Wein ja sein lebensfroher Genuss.

Für Verkauf und Marketing ist Hannes‘ Frau Judith zuständig. Mit ihrem Musikstudium und einer Sommelierausbildung dürfte sie bestens gerüstet sein, die Wein-Kultur zu pflegen.

Evi hatte sich beruflich ursprünglich in Richtung Erziehungswissenschaften orientiert – für menschlichen Nachwuchs. Wie gut, dass sich auch Reben „erziehen“ lassen…

10 Hektar eigene Rebfläche

Heute bewirtschaftet Familie Rottensteiner zehn Hektar eigene Rebflächen. Rund 60 Vertragsbauern liefern zudem Traubenmaterial von weiteren 85 Hektar Land. Basis für diese vertrauensvolle Zusammenarbeit „auf Ehre“ ist nach alter Tradition der Handschlag – ganz ohne schriftliche Verträge.